Außenabdichtung
Wenn Feuchtigkeit von außen ins Mauerwerk eindringt, brauchen Sie eine Außenabdichtung vom Fachbetrieb. Diese Methode arbeitet direkt an der Quelle und verhindert, dass Wasser überhaupt erst Kontakt mit Ihrer Bausubstanz bekommt. Anders als bei Innenabdichtungen wird das Problem außen am Gebäude gelöst, wo es entsteht. Das Prinzip ist effektiv: Eine wasserundurchlässige Schicht umschließt alle erdberührten Bauteile von außen und bildet eine Barriere zwischen Erdreich und Gebäude. Bei Neubauten gehört diese Abdichtung zum Standard, im Bestand ist sie die wirksamste Lösung gegen hartnäckige Feuchteprobleme.
Wann brauchen Sie eine Abdichtung von außen?
Muffiger Geruch, Schimmelflecken, abplatzender Putz oder nasse Wände sind deutliche Warnsignale. Oft drückt Grundwasser gegen die Kellerwände oder Sickerwasser sammelt sich nach Regen am Gebäude. Auch Salzausblühungen zeigen, dass Feuchtigkeit ihren Weg ins Mauerwerk findet.
Typische Situationen, in denen wir helfen:
✔ Feuchte Kellerwände nach Starkregen oder bei hohem Grundwasserstand
✔ Ältere Häuser mit schadhaften oder fehlenden Altabdichtungen
✔ Keller, die künftig als Wohnraum oder Büro genutzt werden sollen
✔ Durchfeuchtetes Mauerwerk trotz vorhandener Innenabdichtung
Die Außenabdichtung richtet sich nach DIN 18533, die festlegt, welche Abdichtung für welche Wasserbeanspruchung erforderlich ist.
Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
✔ Der Grundwasserstand und wie stark das Wasser gegen Ihre Kellerwände drückt
✔ Die Bodenbeschaffenheit, also ob Wasser gut versickern kann oder sich staut
✔ Ihre geplante Kellernutzung, denn ein Hobbyraum hat andere Anforderungen als ein reiner Lagerraum
Bei Bestandsgebäuden bedeutet das zunächst Erdarbeiten rund ums Gebäude, meist bis zur Fundamentsohle. Der Aufwand lohnt sich. Eine korrekt ausgeführte Außenabdichtung ist eine langfristige Investition. Nicht sicher, ob eine Außenabdichtung bei Ihnen die richtige Lösung ist? Bei der Erstbegehung kommen wir zu Ihnen, schauen uns Keller und Mauerwerk an und prüfen, woher die Feuchtigkeit kommt. Danach wissen Sie, welche Maßnahmen wirklich nötig sind und was sie kosten. Diese Einschätzung ist für Sie kostenlos!
So gehen wir bei der Außen Abdichtung vor
Zuerst legen wir Ihre Kellerwände frei. Dann entfernen wir alle alten Beschichtungen, Putzreste und Substanzen, die die Haftung beeinträchtigen könnten. Beschädigte Stellen werden ausgebessert, hohlliegende Bereiche saniert. Ohne diese Vorarbeit hält keine Vertikalabdichtung dauerhaft. Besonders wichtig sind die Übergänge zwischen Boden und Wand. Hier formen wir sogenannte Hohlkehlen, abgerundete Übergänge mit etwa 4 bis 5 Zentimetern Radius. Diese Ausrundungen verhindern, dass sich in den Ecken Spannungen aufbauen oder das Abdichtungsmaterial nicht vollflächig haftet. Scharfe Kanten würden die Schicht schwächen.
Als Abdichtungsmaterial verwenden wir kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung. Mehrlagig aufgetragen erreichen wir die normgerechte Schichtdicke. Bei drückendem Wasser verstärken wir das System zusätzlich mit Gewebe, das die Rissüberbrückung verbessert und auch bei Gebäudebewegungen die Dichtigkeit erhält. Die Verbindung zwischen Vertikalabdichtung an der Wand und horizontaler Bodenplattenabdichtung führen wir lückenlos aus. Auch die Horizontalsperre in der Mauerwerksfuge, die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit verhindert, wird sauber angeschlossen. Nur so entsteht eine durchgehende wasserdichte Ebene ohne Schwachstellen. Zum Schluss schützen wir das System mit Noppenfolien oder speziellen Dämmplatten. Diese Schutzschicht verhindert mechanische Beschädigungen beim Verfüllen und leitet gleichzeitig Sickerwasser kontrolliert nach unten ab.
Drainage für langfristigen Schutz
Bei lehmigen oder tonigen Böden empfehlen wir eine zusätzliche Drainage. Diese Böden leiten Wasser schlecht ab, sodass sich sonst ständig Feuchtigkeit an den Kellerwänden sammeln würde. Die Dränanlage leitet das Wasser gezielt vom Gebäude weg und entlastet die Außenabdichtung erheblich. Perforierte Dränrohre verlegen wir unterhalb der Bodenplatte mit leichtem Gefälle, umgeben von einer Kiesschicht und geschützt durch ein Filtervlies. Dieses verhindert, dass Feinpartikel die Rohre verstopfen. An den Gebäudeecken bauen wir Kontrollschächte ein, über die Sie die Drainage später bei Bedarf spülen und warten können. Die richtige Dimensionierung ist entscheidend. Eine zu schwach ausgelegte Drainage kann sich stauen, eine überdimensionierte verursacht unnötige Kosten. Die optimale Lösung für Ihre Situation finden wir gemeinsam.
Warum handwerkliches Können zählt
Kritische Punkte sind Durchdringungen für Leitungen, Anschlüsse von Lichtschächten oder Übergänge zu Kellerfenstern. Hier kann schnell was schiefgehen, wenn nicht sauber gearbeitet wird. An diesen Details arbeiten wir besonders sorgfältig.
Auch das richtige Timing spielt eine Rolle. Jede Lage braucht ausreichend Trocknungszeit, bevor die nächste folgt. Die Verarbeitung erfolgt bei geeigneten Temperaturen. Während der Arbeit kontrollieren wir kontinuierlich die Schichtdicken und dokumentieren jeden Schritt.
Nach Abschluss der Arbeiten und dem Anbringen des mechanischen Schutzes verfüllen wir die Baugrube sachgerecht. Dabei achten wir darauf, dass keine scharfkantigen Steine das System beschädigen können. Die Vertikalabdichtung ziehen wir mindestens 30 Zentimeter über das spätere Geländeniveau, damit Regenwasser nicht direkt an der Hauswand versickert. Eine Außenabdichtung schützt Ihr Gebäude langfristig und schafft nutzbare Kellerräume. Von der Bestandsaufnahme bis zum fertigen Ergebnis begleiten wir Sie dabei.
Adam Bauabdichtung - Außenabdichtung aus Mönchengladbach
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